Neuromodul II: "Niemand ist alleine krank". Angehörige in der Arbeit mit Menschen mit erworbener Hirnschädigung

Schwere Erkrankungen und Verletzungen des Gehirns haben immer auch massive Auswirkungen auf das partnerschaftliche und familiäre Umfeld des Betroffenen. Angehörige spielen häufig eine wichtige Rolle im Bewältigungsprozess, sind als Unterstützer und manchmal als Co-Therapeuten nützlich oder können auch den Eindruck von Behinderung vermitteln. Durch die Einbeziehung von Angehörigen in Behandlung und Therapie steigt einerseits die Komplexität, andererseits ist sie unverzichtbar für die Gestaltung alltagsbezogener und ganzheitlicher Behandlungsprozesse.

Das Seminar soll Wissen über spezifische Belastungen des Angehörigen-, Partnerschafts- und Familiensystems nach Hirnverletzungen aufbauen. Im Vordergrund soll jedoch die Entwicklung von konkreten praktischen Haltungen und kommunikativen Kompetenzen im Umgang mit Angehörigen in der Rehabilitation oder Therapie stehen. Dazu gehören sowohl Möglichkeiten der kooperativen Einbeziehung in die Therapien und die Beratung der Angehörigen in Bezug auf eigene Problemstellungen und Entlastungsmöglichkeiten, als auch eine wohlwollende Abgrenzung gegenüber möglicherweise belastenden Ansprüchen.

Zielgruppe:

Ergo-, Physio-, Sprachtherapie, Krankenpflege, (Neuro)Psychologie,
Sozialarbeit und Assistenz 

  
Seminarnummer:  F-2008  
Termin:15.05.-16.05.2020 in Bonn
X-Physio/Schule für Physiotherapie
  
Seminarzeiten:Freitag14:00 – 18:00 Uhr  
 Samstag09:00 – 17:15 Uhr  

Referent:

 

 

Dipl-Psychologe Tobias Gräßer
Klinischer Neuropsychologe GNP
Supervisor GNP
Systemischer Therapeut und Berater IGST

  

Fortbildungspunkte:  

13  

Voraussetzung:

keine  

Kosten:

260,00 Euro inkl. MwSt.  

Sie können sich online, per Fax oder Post zu dem Seminar anmelden. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Buchungsbestätigung. Es gelten die Teilnahmebedingungen für Fachleute.

 

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